Jetzt sollen Alternativen auf den Tisch

Die Bürgerinitiative Pro Waldschutz (hier bei einer Begehung mit Interessierten) wird beim Runden Tisch von ihrer engagierten Sprecherin Petra Weiß vertreten.  Foto: heb

Wir begrüßen es sehr, dass die Rathausspitze zum Runden Tisch einlädt, um über Alternativen zum geplanten “Sportzentrum Süd” zu beraten. Damit besteht die Chance, dass sich für die Trainingsmöglichkeiten des SVS-Nachwuchses eine, auch im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz, geeignete Lösung findet, mit der alle gut leben können. Dass es diese Chance nun gibt, verdankt sich dem unermüdlichen Engagement der Bürgerinitiative Pro Waldschutz, die von etlichen Mitgliedern der Alternativen Liste mitgegründet wurde. Die Einladung ist zugleich ein Erfolg unserer Fraktion, die im Gemeinderat den Antrag gestellt hatte, das Bebauungsplanverfahren aufzuheben und die damit den Druck auf die Beteiligten noch weiter erhöht hatte.

Wir bedauern zugleich, dass unsere Anregung, dass auch der Naturschutz mit am Tisch sitzen sollte, nicht aufgegriffen wurde. Weder die örtlichen Naturschutzverbände NABU und BUND, noch der Naturschutzwart wurden eingeladen.

Was auch immer bei den Verhandlungen herauskommt, eines wird schon jetzt deutlich: Die Einmischung der Bürger zeigt auch über dieses Bauvorhaben hinaus Wirkung und sorgt für eine wohltuende Belebung der demokratischen Kultur in Sandhausen.

Der Runde Tisch findet am Samstag, 11. Januar erstmals zusammen. Teilnehmende sind Petra Weiß, Sprecherin der Bürgerinitiative Pro Waldschutz Sandhausen, die Sprecher der Gemeinderatsfraktionen, Bürgermeister Georg Kletti, Ortsbaumeister Michael Schirok sowie je eine Vertreter der Fußballvereine SV Sandhausen und FC Sandhausen sowie des Tennisclubs TC Sandhausen.

 

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