Begehung des betroffenen Waldschutzgebietes

Die geplan­te Abhol­zung eines Teils des gesetz­li­chen Erho­lungs­wal­des beim Sta­di­on erregt die Gemü­ter in unse­rer Gemein­de. Als Alter­na­ti­ve Lis­te Sand­hau­sen neh­men wir die Ein­la­dung der Bür­ger­initia­ti­ve ‚Pro Wald­schutz Sand­hau­sen‘ ger­ne wahr, uns den betrof­fe­nen Teil des Wald­schutz­ge­bie­tes bei einer sach­kun­di­gen Füh­rung durch einen Förs­ter zei­gen zu las­sen und freu­en uns über alle, die sich auch vor Ort infor­mie­ren möch­ten.
Die Füh­run­gen fin­den die­sen Sams­tag (5. Okto­ber) im Zeit­raum zwi­schen 11 Uhr und 16 Uhr statt. Treff­punkt ist der Wald­ein­gang süd­lich der Tri­bü­ne des ‘Hardt­wald­sta­di­ons’ am Rad­weg Rich­tung Wall­dorf.

1 Kommentar zu “Begehung des betroffenen Waldschutzgebietes

  1. Sehr geehr­te Damen und Her­ren,
    eben war ich auf der Wald­be­ge­hung. Die Grö­ße ders betrof­fe­nen Wald­ge­bie­tes ist viel grö­ßer als ich gedacht habe.
    Auch ich rei­he mich in die Abhol­zungs­geg­ner-Grup­pe ein.
    Argu­men­te: Wald­schutz ist Kli­ma­schutz
    Aus­gleichs­flä­chen sind bei den der­zei­ti­gen Kli­ma­be­din­gun­gen nur schwer instand zu set­zen
    Es wird nicht nach­hal­tig über Vor- und Nach­tei­le nach­ge­dacht — Wald für Park­plät­ze zu roden ist mei­ner ansicht nach anti­quiert, seit es die Erfin­dung von Park­häu­sern gibt. Denn auch bei dem geplan­ten Abhol­zungs­ge­biet wür­de Wald für Park­plät­ze ster­ben.
    Der Hardt­wald wur­de erst kürz­lich als Schutz­ge­biet und Erho­lungs­raum aus­ge­wie­sen, und schon jetzt wird dar­an gerüt­telt. Was brin­gen dann Schutz­aus­wei­sun­gen wenn man sich eh nicht dar­an hal­ten will?
    Der Sand­häu­ser Wald ist wegen der anhal­ten­den Tro­cken­heit im Som­mer stark geschä­digt und das nach­wach­sen­de Laub­holz dabei, sich zu eta­blie­ren. Wald­ent­wick­lung wür­de auf einer grö­ße­ren Flä­che gestört wer­den.
    Es soll­te ernst­haft über­legt wer­den, benach­bart lie­gen­de, bestehen­de Trai­nings­flä­chen — z.B. St. Ilgen — anzu­fra­gen und auch dort zu trai­nie­ren.
    Auch ande­re Ver­ei­ne ver­su­chen, bestehen­de Res­sour­cen in der Umge­bung zu nut­zen.
    Wäre auch in Sachen Nach­hal­tig­keit ein moder­ner, zukunfts­wei­sen­der Gedan­ke.
    Mit freund­li­chen Grü­ßen!
    Dr. päd. Anka Weber
    Sand­hau­sen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.