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Alternativ-Konzept zur Umsetzung des Naturschutzgebietes „Brühlwegdüne“

Das aus­ge­wie­se­ne Natur­schutz­ge­biet stellt eine ver­trag­lich ver­ein­bar­te Aus­gleich­maß­nah­me für den Nicht­rück­bau der L 600 dar. In der Gemein­de­rats­sit­zung vom 24. Juli wur­de der Tages­ord­nungs­punkt kon­tro­vers, aber im Ergeb­nis geeint dis­ku­tiert. Alle Frak­tio­nen stimm­ten zu, doch nicht jede Stel­lung­nah­me war frei von unpas­sen­den Ver­glei­chen.

Wir kön­nen nicht hin­neh­men, dass auf Kos­ten der Akzep­tanz für die­ses wich­ti­ge und anspruchs­vol­le Vor­ha­ben, die Dis­kus­si­on irre­füh­rend ver­la­gert und bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment in Miss­kre­dit gebracht wird. Denn es ist genau das, was wir för­dern möch­ten: Dass sich Bür­ger für das inter­es­sie­ren, was in ihrem Ort geschieht, dass sie sich ein­brin­gen, ja ein­mi­schen. Das ist leben­di­ge Demo­kra­tie, alles ande­re führt zu Poli­tik­mü­dig­keit.

Wir set­zen auf sach­dien­li­che Infor­ma­ti­on der Bürger*innen. Im Mai hat­ten wir Dünen-Exper­te And­re Bau­mann ein­ge­la­den, der den L 600-Kom­pro­miss mit aus­ge­han­delt hat­te. Er hat­te bei einer Füh­rung auf die Brühl­weg­dü­ne das stu­fen­wei­se Vor­ge­hen erläu­tert und auch erklärt, war­um für den Natur­schutz manch­mal auch Bäu­me fal­len müs­sen.

Wir ste­hen als Part­ner allen zur Sei­te, die am Erhalt und an der Ent­wick­lung unse­rer ein­zig­ar­ti­gen Natur Inter­es­se zei­gen. Dazu wol­len wir uns auf die anste­hen­den Auf­ga­ben kon­zen­trie­ren, etwa auf die in § 11 des Ver­trags gere­gel­te Bil­dung und Beset­zung eines Schutz­ge­biets­bei­ra­tes. Er soll die Maß­nah­men in ihrer Umset­zung beglei­ten und ihre Wirk­sam­keit bewer­ten. Auch dar­über hin­aus ver­pflich­ten wir uns, das Gelin­gen nach Kräf­ten zu unter­stüt­zen.

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