Darum AL Sandhausen wählen

Lie­be Sand­häu­se­rin­nen und Sand­häu­ser, schön, dass Sie unse­ren Arti­kel lesen und sich infor­mie­ren, was Sie von der Alter­na­ti­ven Liste(AL) erwar­ten kön­nen.

Hier Auszüge aus dem Wahlprogramm

Wir möch­ten, dass Sand­hau­sen eine zukunfts­ge­rich­te­te Gemein­de ist und die Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit mutig angeht.

Durch eine Stär­kung von ÖPNV, Rad­ver­kehr und Erneu­er­ba­ren Ener­gien sowie den Schutz und Aus­bau unse­rer Grün­flä­chen soll Sand­hau­sen beim Kli­ma­schutz vor­an­ge­hen und die ver­spro­che­ne CO2- Min­de­rung ein­hal­ten.

Um in der Poli­tik spür­ba­re Erfol­ge zu erzie­len, sind wir von der Alter­na­ti­ve Lis­te krea­tiv, mutig, manch­mal auch unbe­quem aber immer kon­struk­tiv und lösungs­ori­en­tiert.

Umwelt, Kli­ma, Ener­gie, Tier­schutz

Wir von der AL kämp­fen seit Jahr­zehn­ten in Sand­hau­sen für den Umwelt­schutz und freu­en uns, dass das Bewusst­sein in der Bevöl­ke­rung dafür spür­bar gestie­gen ist. Das gibt uns Rücken­wind und moti­viert uns, für wei­te­re Ver­bes­se­run­gen für Natur, Land­schaft, Mensch und Tier zu kämp­fen. Der Erhalt der Pflan­zen­welt ist unver­zicht­bar für die Luft­rein­hal­tung, den Lärm­schutz, für eine som­mer­li­che Küh­lung, die Stei­ge­rung des Wohl­be­fin­dens und als Lebens­raum für Mensch und Tier.

Schutz­ge­bie­te pfle­gen und aus­bau­en

Wir set­zen uns für den Erhalt und die öko­lo­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung aller bestehen­den Natur- und Land­schafts­schutz­ge­bie­te ein und wol­len wei­te­re wich­ti­ge Gebie­te sichern. Für die Bewah­rung der Bio­di­ver­si­tät in der Gemein­de ist es not­wen­dig, die bestehen­den Schutz­ge­bie­te und Bio­to­pe zu ver­net­zen, bei­spiels­wei­se die öko­lo­gisch beson­ders wert­vol­len mage­ren San­dra­sen­flä­chen.

Land­wirt­schaft in Zukunft öko­lo­gi­scher gestal­ten

Mehr und mehr Bürger*innen wün­schen sich gesun­de und unbe­las­te­te Lebens­mit­tel aus öko­lo­gi­scher Land­wirt­schaft. Wir von der AL set­zen uns für eine regio­na­le, nach­hal­ti­ge, öko­lo­gi­sche und art­ge­rech­te Erzeu­gung land­wirt­schaft­li­cher Pro­duk­te ein.

Bäu­me mit­ten in der Gemein­de bewah­ren

Seit Jah­ren set­zen wir uns für den Erhalt und den Ersatz von Inner­orts­bäu­men ein.

Lebens­raum für hei­mi­sche Tier­ar­ten erhal­ten

Mit dem Erhalt von Grün­flä­chen und hei­mi­schen Bäu­men hel­fen wir auch Vögeln und Insek­ten. Das ist drin­gend not­wen­dig, denn das Vogel- und Insek­ten­ster­ben trifft auch unse­re Gemein­de mas­siv. Wir von der AL wer­den dar­um dar­auf ach­ten, dass Blu­men­wie­sen auf Rand­strei­fen oder auf Ver­kehrs­in­seln nicht mehr die Aus­nah­me, son­dern die Regel sind.

Kli­ma­schutz umset­zen und Erneu­er­ba­re Ener­gien aus­bau­en

Das Kli­ma ist im Wan­del: Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen, Extrem­wet­ter­la­gen wie som­mer­li­che Hit­ze oder Stark­re­gen tre­ten stär­ker und ver­mehrt auf. Auch in Sand­hau­sen ist es eine wich­ti­ge Zukunfts­auf­ga­be, die Kli­ma­ver­än­de­run­gen zu begren­zen (Kli­ma­schutz) und sich an die Fol­gen anzu­pas­sen (Kli­ma­an­pas­sung).

Daher wol­len wir den Aus­bau Erneu­er­ba­rer Ener­gien in Sand­hau­sen wei­ter vor­an­trei­ben und es der Bür­ger­schaft ermög­li­chen, in Solar­dä­cher auf öffent­li­chen Gebäu­den zu inves­tie­ren.

Inner­orts­ent­wick­lung

Die Sand­häu­ser leben ger­ne in Sand­hau­sen, iden­ti­fi­zie­ren sich mit der Gemein­de.

Den öffent­li­chen Raum lebens­wer­ter gestal­ten

Unser Ziel ist, den öffent­li­chen Raum lebens­wert zu erhal­ten oder ent­spre­chend zu ent­wi­ckeln, indem wir Grün­flä­chen bewah­ren, auf­wer­ten oder neu ent­ste­hen las­sen und dem moto­ri­sier­ten Indi­vi­du­al­ver­kehr ande­re Wege bah­nen.

Wir von der AL wol­len ver­kehrs­be­ru­hig­te oder auto­ge­min­der­te Berei­che schaf­fen.

Zuzug in die Gemein­de

Ver­dich­tung als Ant­wort auf den Zuzug von Men­schen in die Gemein­de muss an der rich­ti­gen Stel­le erfol­gen, auch mal durch ver­ti­ka­le Auf­sto­ckung als nur durch Aus­brei­tung in die Flä­che. Die Fol­gen für das Klein­kli­ma vor Ort muss bei städ­te­bau­li­chen Maß­nah­men zum Wohl der Gesund­heit der Bevöl­ke­rung immer berück­sich­tigt wer­den.

Mobi­li­tät

Die Mobi­li­tät ist im Wan­del. Die auto­mo­bil­zen­trier­ten Ver­kehrs­kon­zep­te der Ver­gan­gen­heit füh­ren zu einem Kol­laps auf unse­ren Stra­ßen, was wir im All­tag zuneh­mend erle­ben. Erfreu­li­cher­wei­se ver­än­dern immer mehr Men­schen ihr Mobi­li­täts­ver­hal­ten, stei­gen auf umwelt­freund­li­che Ver­kehrs­mit­tel um und tra­gen so auch zu einem bes­se­ren Ver­kehrs­fluss bei. Das Umden­ken und Umsteu­ern geht aller­dings noch nicht schnell genug vor­an. Wir wol­len daher den Men­schen noch bes­se­re Alter­na­ti­ven anbie­ten. Denn nur wenn das Ange­bot von S‑Bahn, Bus­sen und Rad- und Fuß­we­gen attrak­tiv genug ist, stei­gen mehr Men­schen auf nach­hal­ti­ge Ver­kehrs­mit­tel um – und das ist ein Gewinn für Gesund­heit, Umwelt und Ver­kehr.

Bes­ter ÖPNV zu bes­ten Prei­sen

Wir set­zen uns für die Ein­füh­rung eines Kurz­stre­cken­ti­ckets (Orts­bus) ein und wol­len die ÖPNV-Nut­zung für kür­ze­re Weg­stre­cken erleich­tern

Wir befür­wor­ten die Idee eines ticket­frei­en ÖPNVs, auch wenn sie kurz­fris­tig nicht umzu­set­zen ist. Wir wol­len in den nächs­ten Jah­ren Ele­men­te des ticket­frei­en ÖPNVs vor­an­trei­ben, zum Bei­spiel Kos­ten­frei­heit auf ein­zel­nen Rou­ten zu bestimm­ten Zei­ten.

Den Mobi­li­täts­mix nach­hal­tig gestal­ten

Die Mobi­li­täts­op­tio­nen in einer Gemein­det wie Sand­hau­sen müs­sen effi­zi­ent, bezahl­bar und nach­hal­tig sein. Dar­um unter­stüt­zen wir inno­va­ti­ve Mobi­li­täts­kon­zep­te, in denen das Auto geteilt genutzt wird. Neben Car­sha­ring (Fahr­zeug­nut­zung tei­len) ist Ride-Sharing (gemein­sa­me Fahrt mit einem Fahr­zeug) ein Kon­zept, das sich dafür eig­net.

Lücken im Rad­we­ge­netz schlie­ßen

In Sand­hau­sen hat sich die Fahr­rad­in­fra­struk­tur in den letz­ten Jah­ren nur unzu­rei­chend ver­bes­sert. Wir sind weit davon ent­fernt, eine fahr­rad­freund­li­che Gemein­de zu sein. Wir von der AL wol­len noch bestehen­de Lücken schlie­ßen, die Wege­füh­rung opti­mie­ren und dafür sor­gen, dass alle Rad­we­ge sicher nutz­bar sind.

Wir von der AL wer­den dafür sor­gen, dass durch Schlie­ßung von Lücken im Rad­ver­kehrs­netz und den Aus­bau vor­han­de­ner Ver­bin­dun­gen Men­schen direk­ter, siche­rer und schnel­ler sich sowohl in der Gemein­de als auch beim Ein- und Aus­pen­deln mit dem Fahr­rad mobil blei­ben oder wer­den.

Mehr öffent­li­chen Raum für Fußgänger*innen

Die siche­re Que­rung von Stra­ßen wol­len wir ver­bes­sern. Ein ent­spre­chen­der Umbau von Kreu­zungs­be­rei­chen kann unter ande­rem mit dem Pro­gramm zur Aus­wei­tung der Bar­rie­re­frei­heit ver­knüpft wer­den. Zupar­ken oder Zustel­len muss kon­se­quent aus­ge­schlos­sen wer­den, auch um zum Bei­spiel Platz für Roll­stüh­le und Kin­der­wa­gen zu las­sen. Falsch­par­ken muss stär­ker sank­tio­niert wer­den, auch mit geziel­ten grö­ße­ren Aktio­nen.

So wol­len wir errei­chen, dass die Geh­we­ge wie­der denen zur Ver­fü­gung ste­hen, für die sie gedacht sind: den Fußgänger*innen.

Kin­der, Jugend, Fami­lie, Bil­dung

In kei­nem ande­ren Indus­trie­land ist die Chan­ce auf Teil­ha­be und Bil­dung so stark von der Her­kunft abhän­gig wie in Deutsch­land. Wir set­zen uns dafür ein, dass die sozia­le Her­kunft eines Kin­des nicht mehr über sei­ne Bil­dungs­chan­cen ent­schei­det. Wir wol­len unse­re Schul­land­schaft stär­ken und für bes­te Start­be­din­gun­gen für alle sor­gen. Dabei den­ken wir von der AL ver­netzt und pla­nen weit­sich­tig in allen Berei­chen: von den „Frü­hen Hil­fen“, über die vor­schu­li­sche Bil­dung, unse­re Schu­len, den außer­schu­li­schen Bil­dungs- und Frei­zeit­be­reich, bis hin zu unse­rer viel­fäl­ti­gen Hoch­schul­land­schaft.

Bes­te Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen für die Kleins­ten

Auf den Anfang kommt es an. Hier lohnt jede Inves­ti­ti­on in gute fami­liä­re und sozia­le Rah­men­be­din­gun­gen unse­rer Kin­der.

Aus­bau und Erhalt von Kin­der­be­treu­ungs­an­ge­bo­ten in Sand­hau­sen

Um eine bes­se­re Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf und mehr Bil­dungs­ge­rech­tig­keit für alle Kin­der, unab­hän­gig vom Ein­kom­men der Eltern zu ermög­li­chen, muss drin­gend für aus­rei­chend Plät­ze im Ganz­tag und ver­län­ger­te Öff­nungs­zei­ten in Krip­pen und im Kita-Bereich gesorgt wer­den. Die kind­li­che Bil­dung soll aus den Augen und Bedürf­nis­sen der Kin­der her­aus gestal­tet wer­den. Dem­entspre­chend muss für gute räum­li­che, fach­li­che und per­so­nel­le Aus­stat­tung gesorgt wer­den.

Inklu­si­on und Sprach­för­de­rung von Anfang an

Für uns ist es selbst­ver­ständ­lich, dass Kin­der­gär­ten und Krip­pen inklu­siv gestal­tet wer­den, also Kin­der mit Behin­de­run­gen und Ein­schrän­kun­gen die­se zusam­men mit ande­ren Kin­dern besu­chen kön­nen. Wir wol­len dar­um, dass Kita- und Krip­pen-Ein­rich­tun­gen bei der Umset­zung von Inklu­si­on stär­ker unter­stützt wer­den. Dazu gehört auch, das Per­so­nal fach­lich anzu­lei­ten und ent­spre­chend wei­ter­zu­bil­den. Dafür wol­len wir die not­wen­di­gen Mit­tel bereit­stel­len.

Außer­schu­li­sche Jugend­ar­beit ist ein Muss

Die außer­schu­li­sche Kin­der- und Jugend­ar­beit braucht eben­so unse­re Unter­stüt­zung. Da die Jugend­för­de­rung nicht zu den gesetz­li­chen Pflicht­auf­ga­ben der Kom­mu­nen gehört, schwebt über ihr stän­dig das Damo­kles­schwert „Ein­spar­po­ten­ti­al“. Doch wir sind uns sicher: um Selb­stän­dig­keit zu ent­wi­ckeln und den eige­nen Platz in der Gesell­schaft zu fin­den, Demo­kra­tie und Zusam­men­le­ben ganz prak­tisch zu erler­nen, brau­chen wir einen attrak­ti­ven Jugend­treff.

Wir von der AL wer­den uns um den Bau und Erhalt von geeig­ne­tem und bezahl­ba­rem Wohn­raum in unse­rer Gemein­de küm­mern, um den Woh­nungs­markt zu sta­bi­li­sie­ren und nicht dem frei­en Markt zu über­las­sen.

Anders Bau­en – Neu­es Woh­nen

Es gibt immer mehr Bürger*innen, die den Woh­nungs­markt mit­ge­stal­ten wol­len und sich für unter­schied­li­che Wohn- und Lebens­for­men ent­schei­den. Es ist nicht mehr nur die jun­ge Fami­lie, die für sich allei­ne ein Haus bau­en möch­te.

Gemein­schaft­li­che Wohn­pro­jek­te, flä­chen­op­ti­mier­tes Bau­en und ein viel­fäl­ti­ge­res und weni­ger ein­tö­ni­ges Gestal­ten von Wohn­pro­jek­ten unter Ein­be­zie­hung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gehö­ren für uns eben­so zum zukunfts­fä­hi­gen Bau­en, wie Pro­gramm­an­ge­bo­te zur Dach- oder Fas­sa­den­be­grü­nung und der Hin­ter­hof­ent­sie­ge­lung. Wir möch­ten genos­sen­schaft­li­ches Woh­nen unter­stüt­zen.

Finan­zen

Wir wis­sen, dass eine nach­hal­ti­ge Finanz­po­li­tik die Grund­la­ge für den poli­ti­schen Hand­lungs­spiel­raum von Gemein­de­rat und Ver­wal­tung ist.

Hand­lungs­spiel­raum bei Sanie­run­gen und Instand­hal­tun­gen

Ver­kehrs­we­ge, Schu­len und ande­re Gebäu­de wei­sen einen gro­ßen Rück­stand bezüg­lich Sanie­rung und Instand­set­zung auf. Hier wol­len wir anset­zen und die Sand­häu­ser Infra­struk­tur wei­ter sanie­ren und moder­ni­sie­ren. Wir wol­len mehr Trans­pa­renz und poli­ti­schen Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten der Bevöl­ke­rung.

Daseins­vor­sor­ge ist Auf­ga­be der Gemein­de

Für uns steht der Bereich Daseins­vor­sor­ge nicht zur Debat­te, sie ist die zen­tra­le Auf­ga­be der Kom­mu­nen. Dazu gehö­ren selbst­ver­ständ­lich die wich­ti­gen Berei­che wie die Sicher­stel­lung von aus­rei­chend bezahl­ba­rem Wohn­raum.

Wirt­schaft und Arbeit

Sand­hau­sen liegt in einer der stärks­ten Wirt­schafts­me­tro­po­len

Wir von der AL sehen unse­re Gemein­de in beson­de­rer Wei­se in der Ver­ant­wor­tung, Trei­be­rin der öko­lo­gi­schen, sozia­len und inno­va­ti­ven Moder­ni­sie­rung zu sein.

Star­kes Hand­werk – star­ke Stadt

Wir wol­len das tra­di­ti­ons­rei­che Hand­werk erhal­ten, mit neu­en und krea­ti­ven Ideen ver­bin­den. Aktu­ell bekom­men wir zu spü­ren, dass das Hand­werk in den letz­ten Jah­ren zu wenig Beach­tung erhal­ten hat: Immer häu­fi­ger kön­nen Auf­trä­ge nicht oder erst mit deut­li­cher Zeit­ver­zö­ge­rung ver­ge­ben wer­den.

Sand­hau­sen als Grün­dungs­stand­ort: öko­lo­gisch – sozi­al – inno­va­tiv

Wir wol­len wei­ter­hin durch gute Rah­men­be­din­gun­gen sicher­stel­len, dass sich klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men in Sand­hau­sen gut ent­wi­ckeln kön­nen. Der Ein­zel­han­del macht einen Groß­teil der wirt­schaft­li­chen Betrie­be in Sand­hau­sen aus und ist von gro­ßer Bedeu­tung. Doch der digi­ta­le Wan­del und die Aus­brei­tung des Online-Han­dels stel­len die­sen Sek­tor vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Für die Exis­tenz der inhaber*innengeführten Läden stellt dies eine beson­de­re Gefahr dar. Ein­kau­fen wird nicht nur als Bedürf­nis, son­dern auch als Erleb­nis gese­hen. Die Ver­knüp­fung mit kul­tu­rel­len Ange­bo­ten muss wei­ter aus­ge­baut wer­den.

Sport und Frei­zeit

Kör­per­li­che und sport­li­che Akti­vi­tä­ten tra­gen wesent­lich zu Wohl­be­fin­den und Gesund­heit bei. Außer­dem kom­men beim gemein­sa­men Sport und bei Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten Men­schen zusam­men. Damit sind sie wert­vol­le gesell­schaft­li­che Bei­trä­ge zur Begeg­nung unter­schied­lichs­ter Grup­pen und gegen eine fort­schrei­ten­de Ver­ein­sa­mung in der Gemein­de. Wir wol­len, dass ganz Sand­hau­sen ein „beweg­ter Ort“ wird und Räu­me für Frei­zeit erhal­ten blei­ben und erneu­ert wer­den.

Ver­eins­le­ben stär­ken

Ver­ei­ne sind meist dort ver­wur­zelt, wo sie ihre Spiel­stät­ten haben. Sie tra­gen dadurch erheb­lich zum bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ment im Ort bei. Die momen­tan exis­tie­ren­den Sport­ver­ei­ne im Kin­der- und Jugend­be­reich haben eine hohe Betei­li­gung von Migrant*innen. Wir wol­len sie dabei stär­ken, dass sie die­se wich­ti­ge Inte­gra­ti­ons­ar­beit leis­ten kön­nen.

Sport im öffent­li­chen Raum ermög­li­chen

Sport im Ver­ein ist für vie­le Men­schen eine wert­vol­le Frei­zeit­ge­stal­tung. Immer mehr Men­schen schaf­fen es aber auf­grund ihrer beruf­li­chen oder fami­liä­ren Situa­ti­on nicht, an regel­mä­ßi­gen Ver­ein­s­an­ge­bo­ten teil­zu­neh­men und machen Sport in den wech­seln­den Zei­ten, die in ihren Tages­ab­lauf pas­sen. Ver­ein­sun­ge­bun­de­ner Sport im öffent­li­chen Raum hat immer mehr an Bedeu­tung gewon­nen. Wir wol­len dafür sor­gen, dass aus­rei­chend Mög­lich­kei­ten zum Jog­gen, Rad­fah­ren, für Fit­ness­sport und ähn­li­che Ange­bo­te frei zugäng­lich vor­han­den sind. Wir wol­len sicher­stel­len, dass die­se Ange­bo­te Men­schen aller Alters­klas­sen anspre­chen und von ihnen genutzt wer­den.

Viel­falt, Akzep­tanz, Gleich­be­rech­ti­gung

Viel­falt, Akzep­tanz und Gleich­be­rech­ti­gung sind Stär­ken unse­rer Gemein­de, die ste­tig gepflegt wer­den müs­sen. Unser Ziel ist, alle Men­schen vor­be­halt­los in Sand­hau­sen will­kom­men zu hei­ßen und ihnen einen Platz in der Gesell­schaft zu bie­ten. Uns liegt eine Gesell­schaft am Her­zen, die viel­fäl­ti­ge Lebens­wei­sen för­dert, die durch Chan­cen­gleich­heit in allen Lebens­be­rei­chen, Gerech­tig­keit und offe­nes Den­ken geprägt ist und Angrif­fe dage­gen abwehrt. 

Gleich­be­rech­ti­gung von Anfang an

Mäd­chen und Jun­gen wer­den bereits früh mit unter­schied­li­chen Geschlech­ter­rol­len kon­fron­tiert. Dies schränkt alle ein und mün­det für vie­le her­an­wach­sen­de Mäd­chen in einem gerin­ge­ren Selbst­ver­trau­en, was sich auch in einer pro­ble­ma­ti­schen Ein­schät­zung des eige­nen Kör­pers äußern kann. Zudem prägt das vor­herr­schen­de Frau­en­bild die beruf­li­che Ori­en­tie­rung und führt immer noch häu­fig in nied­rig bezahl­te Berufs­fel­der.

Gegen Ras­sis­mus und rech­te Gewalt

Wir set­zen uns kon­se­quent für eine offe­ne Gesell­schaft ein. In Sand­hau­sen ist daher kein Platz für Rassist*innen, Antidemokrat*innen und jeg­li­che Form von Gewalt. Der Anteil rech­ter Gewalt ist aktu­ell im Ver­gleich zu ande­rer poli­tisch moti­vier­ter Gewalt deut­lich höher. Das dür­fen wir so nicht hin­neh­men. Wir ermu­ti­gen alle Sandhäuser*innen zu Zivil­cou­ra­ge und möch­ten dafür ein stär­ke­res Bewusst­sein schaf­fen.

Bür­ger­be­tei­li­gung

Wir wol­len, dass Gemein­de­rats­sit­zun­gen live über­tra­gen wer­den, Video­auf­zeich­nun­gen und Schrift­pro­to­kol­le ver­öf­fent­licht wer­den und das Abstim­mungs­ver­hal­ten des Gemein­de­rats erfasst und ver­öf­fent­licht wird.

Ehren­amt wert­schät­zen

Das Ehren­amt ist ein wich­ti­ger Pfei­ler einer demo­kra­ti­schen Gesell­schaft. Wir wol­len die­ses Enga­ge­ment stär­ken, för­dern und wei­te­re Men­schen fürs Ehren­amt begeis­tern. Dabei sind die Schaf­fung und der Aus­bau von Netz­wer­ken eben­so von Bedeu­tung wie die Moti­vie­rung Ehren­amt­li­cher durch öffent­li­che Aner­ken­nung und Wür­di­gung. Wir for­dern eine Wei­ter­ent­wick­lung der Ange­bots­bör­se der Gemein­de Sand­hau­sen.

Für die Aus­zü­ge aus dem Wahl­pro­gramm

R.Lauterbach

Gemein­de­rat Alter­na­ti­ve Lis­te Sand­hau­sen

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