Waldinanspruchnahme, jetzt ist es endgültig !!

Wer die letz­ten Tage bei Früh­lings­tem­pe­ra­tu­ren und das im Win­ter, einen Spa­zier­gang auf dem Son­ner­weg unter­nom­men hat, dem wird es nicht ver­bor­gen geblie­ben sein. Der Wald ist in „Anspruch“ genom­men. An die­ser Stel­le ein aller­letz­tes mal. Flä­che ist nun mal kein ver­mehr­ba­res Gut. Des­halb ist Flä­che nicht “ver­brauch­bar”, viel­mehr wird Flä­che in eine ande­re Nut­zungs­form über­führt. “Flä­chen­ver­brauch” ist des­halb immer der Ver­lust natür­li­cher Lebens­räu­me und ande­rer­seits die Aus­deh­nung Nut­zungs- und Ver­kehrs­flä­che.
Blick in Richtung Sonnenweg
Blick in Rich­tung Son­nen­weg
Blick in Richtung Stadion
Blick in Rich­tung Sta­di­on
Der täg­li­che “Flä­chen­ver­brauch” in Baden-Würt­tem­berg für Sied­lung und Ver­kehr ist im Mit­tel auf etwa täg­lich 6 Hekt­ar zu bezif­fern. Seit 1990 hat sich die­ser Wert zwar hal­biert, dies ist aber wohl den stren­gen Auf­la­gen geschul­det und nicht einem Umden­ken in Sachen Flä­chen­ver­brauch.
Wie in der Gemein­de­rats­sit­zung im Novem­ber letz­ten Jah­res betont wur­de durch Herrn. Forst­be­zirks­lei­ter Sebas­ti­an Eick, kann man einen 90 Jah­re alten Wald natür­lich nicht ein­fach wie­der “hin­zau­bern” .Die gero­de­ten Kie­fern haben aller­dings öko­lo­gisch kei­ne beson­de­re Bedeu­tung, führ­te er damals aus. Ob die Wie­der­auf­fors­tung den Ver­lust und die Flä­chen­z­er­schnei­dung des Nah­erho­lungs­ge­bie­tes am Son­ne­weg wett­macht muss nun jeder für sich ent­schei­den. Die Alter­na­ti­ve Lis­te wird auch wei­ter­hin jede Umnut­zung von Natur­flä­chen kri­tisch prü­fen und sich eine Ableh­nung im Gemein­de­rat vor­be­hal­ten.

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